In keiner Oasenstadt des Orients gehen Kunst und Handwerk eine so lebendig Verbindung ein wie in Isfahan. Bis auf die Savawiedenzeit vor 500 Jahren führen manche Meister ihre Handwerkstradition zurück. Sie stellt der Film vor: einen Kachelfayence- macher beim Restaurieren einer Kuppel, eine Seidenteppichweberin, einen Stoffdrucker, den Goldfadenwirker an seiner 400 Jahre alten Maschine und einen Brokatweber an dem von Hand gezogenen Webstuhl. Die Werke die entstehen lassen ahnen, daß Zeit für frühere Epochen eine andere Bedeutung hatte.
Die Architektur Isfahans in all ihrer ornamentalen Pracht, die der Film dem lebendigen Handwerk gegenüberstellt, ist dafür ein weiterer Beleg.