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Josef Vögele ist Seilermeister in Bichlbach am Fuß der Zugspitze. Er ist einer der Letzten, der die Kunst der Herstellung von Seilen aus Hanffasern noch beherrscht. Er hat den Auftrag erhalten, für die originalgetreue Restaurierung der Orgel seiner Nachbargemeinde ein sechs Meter langes Seil zu fertigen.
Die Arbeit beginnt mit der Auswahl des richtigen Hanfes, dessen Fasern lang sein müssen, gleichbedeutend mit hoher Qualität. Das Rohmaterial wird sortiert und geschlagen, dann mit der Hand zu einem Strang versponnen. Aus acht Strängen entsteht ein Seil.
Die Geschichte der Seilerei reicht viele Jahrtausende zurück.
Der Film zeigt Indianer am Amazonas, bei der Herstellung von Seilen für Hängematten und Handwerker in Persien an mittelalterlich anmutenden Maschinen. Auch die Werkstatt von Meister Vögele selbst, scheint einem anderen Zeitalter zu entstammen.