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Erwin Göschel ist einer der wenigen, der der Tradition der überlieferten Herstellungsverfahren bis heute treu geblieben ist. ‘Wir arbeiten eigentlich noch wie vor 200 Jahren …’. Jeden Tag steht er trotz seiner 74 Jahre am Gießofen. Die Werkstatt, in der sich ebenfalls die letzten hundert Jahre wenig geändert hat, befindet sich im Zentrum von Ansbach, in einem Haus aus der Barockzeit.
Im Film erweckt Erwin Göschel eine beinahe 200 Jahre alte Krugform wieder zu neuem Leben. Um den feinen Reliefschmuck voll zur Geltung zu bringen, müssen Gießform und das flüssige Zinn die gleiche Temperatur haben, etwa 300 Grad. Beim Zusammenbauen der schweren Form hilft der Sohn des Meisters.. Boden, Deckel und den Griff gießt er passend zum Krug in eigenen Formen. An der Drehbank und mit feinen Feilen werden anschließend die Gußteile nachbearbeitet. Das Zusammenlöten wird in der Gießersprache ‘Blasen’ genannt.

  • Buch, Regie und Coproduktion Rüdiger Lorenz
  • Kameraassistenz Erwin Lanzensberger
  • Ton Stefan Scholz
  • Kamera und Schnitt Rüdiger Lorenz
  • Mitarbeit Faranak Djalali-Lorenz
  • Sprecher Rainer Buck
  • Tonmischung Detlev Günther
  • Redaktionelle Mitarbeit Bernd Strobel
  • Konzept und Redaktion Tilman Steiner
  • Produktionsjahr 1994
  • Erstausstrahlung 5. Januar 1995, Bayerischen Fernsehen