Der Fassmacher 

Liebe Freunde der „Letzten seines Standes“, es tut sich was, es gibt einen neuen Film, auch wenn der für’s erste nicht dreißig sondern sieben Minuten lang ist. Exklusiv im Internet hat heute Premiere: Der Fassmacher von Eußenheim.

Karl Aßmann ist einer der Wenigen, der noch in handwerklicher Tradition Weinfässern aus Eichenholz herstellt. So ein Fass, erzählte der Meister, kann über hundert Jahre halten. Wie er das macht, dass sein Werkstück Generationen überdauert: Er verwendet z.B. nur Naturmaterialien. So dichtet er den Boden zu den eichernen Dauben hin mit Rohrkolbenblättern ab. Die Dauben sind konisch zueinander geformt, dadurch pressen sie sich, sobald die Fassreifen darüber geschlagen werden, so dicht aneinander, dass später kein Tropfen des kostbaren Inhalts verloren geht. Ist das Fass fertig „signiert“ der Büttnermeister sein Werkstück mit einem Brandzeichen.“

Bitte benützen Sie die Kommentarfunktion, ich bin gespannt auf Ihre Reaktionen auf den Kurzfilm. In Zukunft soll dann auch auch ein langer Film über dieses spannende Handwerk entstehen. Das ist möglich, wenn viele Zusammenhelfen – Stichwort Crowdfunding. Wenn ihnen der kurze Film gefallen hat, freue ich mich auch über Ihren Beitrag.

Herzliche Grüße aus Icking!
Rüdiger Lorenz,
Autor und Regisseur